#8 - Kindern ein finanzielles Fundament bauen – leicht gemacht
Shownotes
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Die 6 goldenen Regeln für rationales Investieren: 1. Ruhe bewahren – Kognition statt Emotion, Volatilität aushalten. 2. Dispositionseffekt vermeiden – Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen. 3. Einfachheit & Diversifikation – breit streuen, Kern-Satelliten-Strategie nutzen. 4. Antizyklisch handeln – günstig einkaufen, teuer verkaufen. 5. Kosten im Blick behalten – Aktivität gezielt steuern, unnötige Gebühren vermeiden. 6. Pareto-Prinzip nutzen – mit den wichtigsten 20 % der Maßnahmen 80 % Wirkung erzielen.
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Alexandra Weck: Guten Morgen wieder zum Börsenbrain. Dieses Mal von Berlin nach Hamburg. Mein Name ist Alexandra Weck und ich habe heute wieder den Gottvater der Anlegerpsychologie dabei. Herr Kreuz guten Morgen, moin moin, nach Hamburg.
Nikolas Kreuz - INVIOS: Ja, morgen morgen nach Berlin. Ich fahre am Montag noch in Berlin.
Alexandra Weck: Sehr gut, sehr gut. Ja, wir haben heute noch mal ein Teil 2 unserer letzten Episode für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer vorbereitet, einfach weil wir auch gemerkt haben, das Thema interessiert so viele Anleger und Anlegerinnen, so viele Eltern, so viele Großeltern. Und wir haben einfach noch ein paar ganz wichtige Themenblöcke identifiziert. auf die wir heute gerne noch mal eingehen wollen. Und deswegen haben wir uns dazu entschieden, noch einen Teil 2 zum Thema Geldanlage bei den Kindern, für die Kinder auch heute noch aufzunehmen. Und ich würde sagen, wir starten noch mal rein mit einem Catch-Up vom letzten Mal. Also für alle, die die erste Folge noch nicht gehört haben und uns erst jetzt entdeckt haben. gerne auch nochmal in den Teil 1 reinhören. Das macht auf jeden Fall Sinn. Aber wir machen jetzt auch nochmal einen kurzen Catch-Up. Herr Kreuz, wenn wir nochmal auf das Thema eingehen, wann sollten denn Eltern anfangen für ihre Kinder zu sparen?
Nikolas Kreuz - INVIOS: Ja, also Frau Weg ganz ehrlich ab sofort, denn der Zins ist Zins, belohnt die Zeit, nicht unbedingt die hohen Beträge. Kleines Rechenbeispiel, wenn Eltern 100 Euro für ihre Kinder monatlich anlegen bei einer üblichen Netto Rendite von 6 Prozent pro Jahr. Mit Start mit dem Kind nach 18 Jahren haben sie 41.000 Euro, wenn sie erst mit sechs Jahren des Kindes anfangen nur noch 24 statt 41.000 Euro. Und wenn Sie erst mit 12 Jahren bei dem Kind starten, noch mal etwa 8500. Das sind gleiche Einzahlungen, riesiger Unterschied. Deshalb mein Tipp, lieber früh anfangen und auch mit kleinen Beträgen, also früh starten, nicht warten.
Alexandra Weck: Und wenn Sie sagen, früh, dann ab dem Tag der Geburt quasi.
Nikolas Kreuz - INVIOS: Exakt, ja, Sie können im Prinzip, so sieht es ja auch der Gesetzgeber vor, können Sie ab der Geburt einen Sparplan anfangen, dann immer zum 15.1. Monats statt zum 1. Die, die diesen Podcast folgen, wissen das, dass das in etwa auch noch mal zusätzlich 1 % Rendite pro Jahr ergibt. Nichts anderes als nur statt dem 1. zum 15. monatlich einziehen lassen. Und dann gibt es all diese steuerlichen Rahmenbedingungen. Pauschbeträge, man kann sogar nicht vor Anlagungsbescheinigung beantragen, weil mal vorausgesetzt das Neugeborene oder die kleinen Kinder Arbeit noch nicht erzielen, also kein Kapitaleinkommen, dann haben sie eine NV-Bescheinigung. Das sind alles gute Möglichkeiten und zahlt dann darauf ein, weil dieser Zinseseffekt eben halt auch seine sehr große Wirkung erst entfaltet über diesen Zeitraum.
Alexandra Weck: Und was würden Sie dann empfehlen bezüglich des Depots, also nicht aufs eigene Depot, sondern für das Kind ein eigenes auf jeden Fall eröffnen? Wie stelle ich mir das bei der Bank vor mit einem Neugeborenen? Wie läuft das?
Nikolas Kreuz - INVIOS: Sie brauchen eine Geburtsurkunde bzw. Sie können natürlich auch frühzeitigen Personalausweis schon beantragen. Kinderausweis. Wichtig ist, sind diese rechtlichen Unterschiede zwischen Kinderdepot und einem eigenen Depot. Das Kinderdepot gehört rechtlich dem Kind. Das ist ganz eindeutig festgelehnt. Eltern verwalten treuhänderisch. Und ab 18 hat das Kind dann die volle Kontrolle. Es kann also auch komplett das Geld dann abheben.
Alexandra Weck: Mhm.
Nikolas Kreuz - INVIOS: Passiert denn in einer ein oder anderen guten Familie absichtlich oder unabsichtlich? Steuerlich ist es spannend, wie gesagt, mit der NV-Bescheinigung, diesem Sparer-Pausch-Betrag von 1000 Euro, verschenkt man halt jedes Jahr, wenn man nicht frühzeitig damit beginnt. Das ist wichtig. Und bei den Eltern-Depots dagegen bleibt alles in Hand der Eltern. Das heißt also auch, da hat man eine Verquickung von steuerlichen Themen. die da nicht zusammengehören. Das Kind hat keine Verfügungsgewalt. Wenn das in einem elterlichen Depot angespart wird, man verschenkt diesen Kinderfreibetrag. Einzahlung in Kinderdepots sind Schenkungen. Da gibt es hohe Freibeträge, auch bis zu 400.000 Euro pro Elternteil pro Kind alle zehn Jahre. sind also enorme Vorteile, der Gesetzgeber auch
Alexandra Weck: Mhm.
Nikolas Kreuz - INVIOS: im Zuge dessen, weil man weiß, dass die Altersvorsorge immer schwieriger wird über den gesetzlichen Teil oder betrieblichen Teil, dass man eben privat auch vorsorgt. Und das sollte man nutzen, weil es einfach einen großen Vorteil bringt über die Zeit.
Alexandra Weck: Das klingt ja jetzt so, also das klingt natürlich super. Das klingt aber auch gleichzeitig so, als wären sich viele Eltern das nicht so bewusst oder würden das auch nicht umsetzen. Also begegnet ihnen das oft in der Praxis. Sie sind ja auch viel auf Anleger-Tagen. Und sie haben ja dann auch viel Kontakt mit ...
Nikolas Kreuz - INVIOS: So Zeit.
Alexandra Weck: Anlegerinnen und Anlegern, die solche Themen dann besprechen wollen. wieso oder also es klingt einfach durch, als wenn sich viele dem auch nicht so bewusst sind. Warum ist das so?
Nikolas Kreuz - INVIOS: Ja, das ist Procrastination, also die Aufschieberitis im Volksmund genannt, dass wir Eltern einfach entteilen, alles sich gerade am Anfang in einer neuen Situation das Kind dreht und so Themen, die vielleicht erst im Nachgang oder erst dafür später die Auswirkung sichtbar werden, dass man das nach hinten stellt. Es ist ja auch eine neue Situation, da gibt es viel Ablenkung. Das sind viele andere Themen wie Rolenta. Aber meine Empfehlung ist eben auch dieses Thema ganz wichtig frühzeitig zu besetzen. Man kann sich da mit relativ schnellen Behilfsmitteln dann auch wie die Anlageform auszusehen hat. Dann kann man eben von 0 bis 18 Jahren viel erreichen. Es geht also sicherlich auch darum, das Kinderzimmer richtig anzustreichen in der richtigen Farbe und die die Eltern und die Großeltern und Freunde auch einzuladen und auch das Gebühren zu feiern. Aber die Grundlage finanzieller Art, das wäre so meine Empfehlung, möglichst frühzeitig da auch anzufangen.
Alexandra Weck: Okay, also auf jeden Fall nochmal hier auch der Tipp informieren, weil es gibt viele Möglichkeiten. Ich meine, wir schimpfen natürlich auch immer viel auf den Staat bezüglich Steuerbelastung etc. Aber andererseits, wenn man das jetzt so hört, dann klingt das ja schon mal nach sehr vielen Vorzügen, die das Thema Anlegen für Kinder einfach hat. das wäre ja verschenkt, wenn man das dann eben auch nicht nutzt.
Nikolas Kreuz - INVIOS: Man kann das halt auch mit schönen Instrumenten machen. Wenn wir einfach schauen, mein Favorit wäre ein einfavorer, weltweiter anlegender Aktien ETF. Da gibt es breitgestreute, gut funktionierende, automatisierte Sparpläne, darüber dann laufen zu lassen. Schaut man einfach über Just ETF oder andere Plattformen, die eine vollständige Transparenz bringen. Viele ETFs, die das Gleiche machen, die unterschiedlich bepreist sind oder unterschiedlichen Bit-Offer-Spray haben, denken also ein bisschen vom Volumen ab. Bei einem Langanlageholzern von 0 bis 12 Jahren würde ich auch eine sehr hohe Aktienquote wählen. 80 bis 100 Prozent halte ich für durchaus sinnvoll, weil dann über diesen Langzeitraum auch die Aktie als Produktivkapital ihre volle Wirkung entfaltet. Ich würde weniger Festgeld oder Anleihen-ETS mit reinnehmen. Bitte auch über Einzelaktien gar nicht drüber nachzudenken. Da kann man vielleicht mal dran lernen, aber das ist viel zu riskant. Nimm sie gute Fonds. Die sind zwar etwas teurer, aber es ist dann eben halt die bequeme Variante, weil die auch rechtzeitig gegensteuern. Edelmetalle beimischen, zur Risikodiversifikation andere Assetklassen mit beimischen, sodass man sich da bequem mit dem Kind hinten einsetzen kann und jemand für sie vorne
Alexandra Weck: Mhm.
Nikolas Kreuz - INVIOS: dann entsprechend chauffiert. Also die Grundregel so simpel wie möglich, so diszipliniert wie nötig. Das wäre so die wirklich ernsthafte Empfehlung, möglichst früh damit zu beginnen und dem Kind dann ab 18 auch eine Möglichkeit zu geben, der Grundlage vielleicht dann auch zu studieren. Und das reicht mehr als für ein Auto, wenn man einfach mal die Zahlen sich vor Augen führt, was ein disziplinierter Sparplan.
Alexandra Weck: Mhm.
Nikolas Kreuz - INVIOS: nach 800 Jahren dann auch bewirkt bei einer durchschnittlichen Rendite von 6,5%.
Alexandra Weck: Das Paradoxe ist ja, Sie haben es ja gerade sehr schön erklärt, auch gerne mehr Risiko in Anführungszeichen ins Portfolio zu nehmen. Nicht im Sinne von Einzeltiteln, sondern mit einfach einer höheren Aktiengewichtung. Aber genau das machen ja viele Eltern nicht. Das heißt, man sagt sich beim Kinderdepot so wenig Risiko wie möglich und dann sieht man eben ganz oft immer noch dieses Sparbuch, dieses Festgeld. Ich kenne auch immer noch viele Großeltern, so ein Sparbuch dann anlegen. Und was steckt da psychologisch dahinter? Warum ist das so? Und wie kann man dem jetzt entgegentreten? Also was empfehlen Sie? Nehmen wir mal an, Sie haben jetzt da eine Familie mit Großeltern, Eltern und die haben schon was angelegt und das liegt schon auf dem Sparbuch und die hören jetzt den Podcast und wollen dann was verändern. Was würden Sie denen empfehlen?
Nikolas Kreuz - INVIOS: Also genau dieser Situation nicht zu unterlegen, dass man denkt, dass man einer möglichst risikoaversen Anlage über diesen langen Zeitraum die Inflation oder der Inflation Schnippchen schwebt. Den Weg zu sagen, Risiken einfach auch zu überzugewichten, das nullt sich aus über den langen Zeitraum. Das darf man nicht vergessen. Da sollte man immer auch wirklich die Anlage wählen, die eine höhere Chance auf Rendite weil über diesen Zeitraum eben halt diese Schwankungen auf, wir sagen, ausgenettet werden. Die Kurve bleibt in ihrer Steilheit, aber diese kleinen Dips und diese Schwankungen, das reduziert sich immer weiter. Das liegt in unserer Evolution, in unserem Gehirn begründet, weil wir in der Form Risiken zu zweieinhalb Mal stärker gewichten als ein das rendite potential und dass wir eben auch eine heuristik anstreben beziehungsweise über die zukunft nur wenig anstellen unsicher sind auch in dieser projektion deshalb sind wir dann in teilen lieber risikoversa das liegt auf evolutions biologisch in uns drin so wie wir auch immer rein intuitiv die Herde suchen, weil wir da drin Schutz finden, ist für uns, die das Risiko-Averse investieren, gerade auch in Deutschland so bisschen in die Wiege gelegt worden. Und Börse hat viel mit Schwierigkeiten. Genau, German Arms gibt es sogar einen deutschen Begriff, der international bekannt ist. Wir sind da klassisch konditioniert einfach und in eine falsche Richtung konditioniert.
Alexandra Weck: Der Drömenangst.
Nikolas Kreuz - INVIOS: Weil uns herum, wenn man mal schaut in Europa, sind so viele Investoren, also die Niederländer, die Österreicher, die Schweizer, die investieren in den DAX. Der DAX ist zu 80 Prozent in ausländischer Hand. Man muss sich das mal wirklich vorstellen. Die Deutschen stehen dann an den Fließbändern von VW, Mercedes und BMW und die die Rendite erzielen, das sind gar nicht die Deutschen. Von daher. würde ich immer wieder auch in diesem Belang den Großeltern empfehlen, das Risiko über diesen langen Zeitraum nicht überzugewichten. Also persönlich darüber nachzudenken, da diese Quote doch wesentlich höher zu fahren, als das vermeintlich auf dem Sparbuch oder auf der Festgeldseite der Fall ist. Weil man kämpft immer gegen im Schnitt zweieinhalb Prozent Inflation an. Und dann bleibt Real relativ wenig.
Alexandra Weck: Und das bedeutet, nehmen wir mal an, da ist jetzt halt so eine Familie, das Kind ist vielleicht schon fünf Jahre alt und da wurde jetzt über fünf Jahre auf dem Sparbuch angelegt. Das Sparbuch läuft auf den Namen des Kindes. Kann man das dann einfach in dem Fall platt machen und dann einfach in ein Depot überführen und investieren, würden Sie das so empfehlen? für die, die schon angefangen haben, Sparbuch platt machen und dann anfangen zu investieren.
Nikolas Kreuz - INVIOS: Es macht absolut Sinn, der da zu realokieren. Wir leisten einfach in zwei, drei Branchen so, nennen wir das auch ein Portfolio-Management. Also nicht alles auf einmal, sondern entsprechend vielleicht auch mit höheren Beträgen über eine Simulation eines Sparplans eben halt, dann diesen etwas größeren Betrag sukzessive in den Markt zu investieren. Dann geht man teilweise nicht das Risiko ein. zu einem Höchstpunkt einzusteigen, dann über den Cost-Average-Effekt immer wieder dann vielleicht auch den DIP glücklicherweise zu kaufen an einem 15. Der Sparplan macht über einen solchen Zeitraum für kleine Kinder bis zum 18. Lebensjahr oder sogar im optimalsten Falle zum Renteneintrittsalter überhaupt keinen Sinn.
Alexandra Weck: Sie meinen das Sparbuch.
Nikolas Kreuz - INVIOS: Genau, das Sparbuch, nicht der Sparbuch, nein. Das Sparbuch macht über 18 oder 67 Jahre überhaupt gar keinen Sinn.
Alexandra Weck: Weil sie haben Sparplang. wir. Absolut, Okay, dann Herr Kreuz, noch ein weiteres wichtiges Thema. Für die meisten, gehe ich jetzt mal von aus, die hier auch zuhören, leben in Deutschland. Und deswegen wollen wir natürlich jetzt auch noch mal über das Thema staatliche Förderung sprechen. Also was würden Sie da sagen? Da gibt es ja auch Riester für Kinder oder VL-Verträge und all so Sachen. Also was macht aus Ihrer Sicht dahingehend Sinn? Was ist Ihre ehrliche Meinung zu staatlicher Förderung in dem Bereich?
Nikolas Kreuz - INVIOS: Also ganz ehrlich, Riester für Kinder macht in den allermeisten Fällen, ich würde sagen zu 100 Prozent, gar keinen Sinn genommen, in der Regel kein eigenes Einkommen und nur der Einzahl bekommt dann auch entsprechend Zulagen. Die Verträge sind oft teuer und unflexibel und da sind oftmals Beträge auch über mehrere Jahre, die dann als Abschlusskosten direkt abgeführt werden an den Makler oder an den Banker. Das widerspricht also im Grundsatz in jeglichen Gedanken für die Kinder freie und flexible Kapital aufzubauen. Sie sparen die vermögenswirksamen Leistungen an. eine andere Baustelle, gibt es nur für Arbeitende, Erwachsene, nicht für Kinder. Wenn Eltern also VOL bekommen, sollten sie diese natürlich nutzen. Aber dann auch ausschließlich für sich selbst, nicht im Namen für das Kind. Meine ehrliche Meinung dazu, staatliche Förderung für Kinder sind aktuell eher Kosmetischer Natur, wird immer wieder, dieses Sau wird immer wieder durchs Dorf getrieben. Gerade wenn es dann vor den Wahlen ist, vielleicht auch ein paar Wahlgeschenke zu versprechen. Wir haben jetzt ja, das hatten wir auch in dem Teil 1 ja schon angesprochen, diese Frühstartrente. Das sollte man sich anschauen zum 1. 2026. Dann wirklich über einen effektiven, simplen ETF-Sparplan das aufzusetzen durch die Kinder. Das macht viel mehr Sinn als da irgendwelchen Fördertöpfen. imaginär hinterher zu laufen und eben nicht die freien Freiheiten zu besitzen. Man ist als Portfolio-Manager oder als Anleger grundsätzlich nicht gut beraten, man ausschließlich nach steuerlichen Argumenten seine Renditenpotenziale aussucht. Das ist immer nachgelagert. Vorerst gilt der Anlagezeitraum, der ist bei Kindern gut gesetzt über langen Zeitraum. Dann wählt man dann entsprechend eine höhere risikotivstierte Aktienquote dazu aus. Das sind die Träger letztendlich auch in der strategischen Anmokation, die 95 Prozent des Anlageerfolges determinieren. Die steuerliche Komponente ist nachgelagert. Die wird oftmals viel zu stark übergewichtet bei Anfängen.
Alexandra Weck: Okay, und wie kann man jetzt so Steuerfreibeträge für Kinder optimieren? Also was begegnet Ihnen da so auch in der Beratung und wo oder welche Tipps geben Sie auch immer wieder, wenn Sie jetzt so Eltern oder Großeltern da auch haben, Sie dazu befragen?
Nikolas Kreuz - INVIOS: Das ist ein absolut spannendes Feld, das ist oft unterschätzt. Ganz praktische Tipps, Sparer-Pausch-Betrag. Auf jeden Fall, das hatten wir ja gerade schon eingangs besprochen, jedes Kind hat seinen eigenen Freibetrag von 1000 Euro pro Jahr. Das bedeutet, Kapitalerträge bis zu dieser Grenze, die bleiben steuerfrei in dieser Konstellation, wenn man einen Freistellungsauftrag hat. bei der Bank entsprechend eingerichtet hat. Die NV-Bescheinigung beantragen, das hatten wir gerade angesprochen, weil Kinder kein eigenes Einkommen haben, fällt dann entsprechend auf, was auch in der Regel auch bei Schülern der Fall ist, beim Finanzamt keine Steuern an. Das heißt also, mit einer NV-Bescheinigung, die man sich beim Finanzamt abholen kann, kann man auch genau dieses umständliche Prozedere des Zurückholens oder wie auch immer. dann auch vermeiden. Damit werden Kapitalerträge dann eben nicht automatisch ausgezahlt bzw. im Steuerabzug ausgezahlt. Schenkungsfrei Beträge bis zu 400.000 Euro alle zehn Jahre pro Kind, pro Elternteil. Das macht auch enorm viel aus, weil das komplett steuerfrei ist. da auch immer über die Schenkung schon drüber nachzudenken, durchaus dann Sparpläne oder Einbahnanlagen damit reinlaufen zu lassen. Gerade frühzeitig anfangen, wenn größere Vermögen da sind, das lohnt sich eben halt im 10-Jahres-Rhythmus. Wenn man mal überlegt, ein Kind, was man dann quasi schon gleich beschenkt in der Wiege, das können Sie zweimal machen, bis das Kind dann auch volljährig ist. Dann haben Sie pro Elternteil 800.000 Euro Schenkungssteuer frei bedient. Also es ist wirklich optimal. wenn man früher anfängt. Große Ausgaben rechtzeitig planen, ob Führerschein, Auslandsjahr oder Studienkosten. Das kann man ja alles mit dem Kinderdeklokommentar mitfinanzieren. Mein Fazit ist also diese Steueroptimierung, auch wenn sie relativ langweilig klingt, das ist kein Hexenwerk. Man muss nur diese Freibeträge konsequent ausschöpfen und dann bleibt letztendlich über diese Rendite noch zusätzlich auch der Steuerfreibeträge immer mehr in dem Topf drin.
Alexandra Weck: Und ist das, ich meine, das nächste Thema Staat ist ja auch immer so eine Bürokratie. Bürokratie im deutschen Staat ist ja so unser aller Schmerzpunkt. Und ist das kompliziert, das alles zu machen? Weil ich meine, Wir reden jetzt so einfach darüber, aber sie haben es ja auch vorhin gesagt, Eltern, die haben dann gerade Stress, haben schlaflose Nächte und dann haben die natürlich diese Aufschieberitis, weil die sagen... Ich habe jetzt keinen Bock, mich noch mit der staatlichen Bürokratie zu beschäftigen, dieses oder jenes. Also es ist ja immer wie so eine Hürde, die man als Hürde wahrnimmt. Aber ist das auch wirklich so? Ist das wirklich so kompliziert oder würden Sie sagen, nee, es ist eigentlich relativ einfach, man findet die Informationen auch schnell, da ist der Staat vielleicht ausnahmsweise ein bisschen zugänglicher. Also wie erleben Sie das so in der Praxis?
Nikolas Kreuz - INVIOS: einfach machen. Oftmals sehe ich das bei unseren Kunden, wenn wir über unsere Partnerbanken, Partneranbieter dann entsprechend auch Minderjährigendepots einrichten, das ist einmal aufgesetzt und dann sind es wenige Mausklicks, diese Pauschbeträge entsprechend auch zu aktivieren und das lässt man dann durchlaufen. Das muss man noch nicht mal.
Alexandra Weck: Gut.
Nikolas Kreuz - INVIOS: jedes Jahr neu definieren, sondern man kann das eben halt, bis sie einen anderen Auftrag von mir erhalten, mit einem Kreuzchen versehen, unterzeichnen und dann kann das so durchlaufen bis zum 18. Lebensjahr, wenn dann nicht irgendwelche Rahmdaten sich verändern. Also ich glaube, da hat man viel zu große Befürchtungen, dass es ähnlicherweise, wenn man anfängt berg zu steigen und steht dann vor dem Berg und überlegt, mein Gott, muss ich da hoch? Wenn man da erst mal drin ist, in den Trott reingelaufen ist und so die ersten Steigbügel gesetzt hat, dann denke ich mal ist es durchaus relativ einfach, nicht mal aufs Pferd zu kommen, sondern auch über den Berg.
Alexandra Weck: Ja, das stimmt schon. Da haben Sie absolut recht. Aber wie gesagt, ich kenne ja auch die deutsche Bürokratie. Man hat ja relativ häufig damit zu tun und oft ja auch ein hohes Frustrationspotenzial. Und dann hat man natürlich, obwohl es total unbegründet ist, diese Angst in sich, also die German Angst vor der Bürokratie. Aber so wie Sie das jetzt auch gesagt haben, wenn es dann einmal das Depot eröffnet ist, dann sind diese ganzen Daten ja hinterlegt. Das heißt, die Bank macht da ja auch ganz viel schon im Hintergrund. Das heißt, man muss es wirklich einfach einmal machen und dann hat man eigentlich damit erstmal nicht mehr viel zu tun. Man hat dann die Depot-Nummer, kann die ja dann auch den Großeltern geben und kann sagen, hey, mach doch hier einen Sparplan oder schenkt einmal im Jahr ein bisschen weniger Geschenke. Also ich hatte gerade auch gestern Hier wieder das Beispiel oder hatte auch ein Gespräch mit jemandem, der auch sagte, ja, also wir haben auch den Großeltern gesagt, die sollen einfach weniger schenken, weil das Kind hat genug Spielzeug und kann gar nicht mehr mit allem spielen. Und die haben dann auch gesagt, macht lieber nochmal jetzt einen Sparplan und investiert halt 50, 100, 200 Euro pro Jahr. Es muss ja nicht mal pro Monat sein, aber investiert es lieber auf das Depot.
Nikolas Kreuz - INVIOS: Frau Weg, man kann das ja rein eine hypothetische Berechnung zur Illustration für diejenigen, die diesen Podcast regelmäßig sehen. Ich diese Folie, die Folie 2. Der Unterschied, wenn man mit Geburt anfängt, bis zum 18. Lebensjahr und genau mit den besagten 50 Euro startet, man nimmt jetzt einfach mal 8%, knapp 8 % Zinsen und lässt das mit Nulljahren starten und sagen wir bis zum 67. Lebensjahr ist die Ansparzeit für 50 Euro monatlich. Macht das den Unterschied für die Kinder, ob man mit über einer Million, mit 1,359 Millionen nach Hause geht oder entsprechend nur mit 310.000 Euro nach Hause geht mit 67 Jahren. Diese ersten 18 Jahre machen den Unterschied, ob dieses Kind später eine Million mehr auf dem Konto hat. oder entsprechend nicht. Bei 50 Euro Monat in Sparplan. Die ersten 18 Jahre sind entscheidend dabei. Und dann nimmt man doch auch gerne für diese Entwicklung auch ein bisschen Schreibkram oder ein paar Klicks in Kauf oder nicht.
Alexandra Weck: würde ich jetzt mal sagen. ich meine, jeder, der ja auch Fragen hat dazu, kann sich ja auch leicht informieren oder kann natürlich auch auf Profis wie Sie zugehen und sich da entsprechend helfen lassen. ich meine, dafür machen wir ja auch den Podcast. Dafür haben sie ja auch den Beruf gewählt. Also nicht nur für Eltern, das ist klar, aber insbesondere auch ⁓ natürlich aufzuklären, die Menschen voranzubringen mit der Geldanlage. Weil wir haben es die letzten Jahre gesehen. meine, damals als ich meine Bachelorarbeit geschrieben habe, da gab es noch Zinsen auf dem Tagesgeld von vier bis fünf Prozent. Diese Zeiten sind
Nikolas Kreuz - INVIOS: Ja.
Alexandra Weck: lange vorbei und die werden wahrscheinlich auch nicht mehr wiederkommen, ohne dass wir jetzt da in Prognosen uns verrennen, aber es wird sehr sehr unwahrscheinlich angesichts der Weltlage, dass wir mit Sparbüchern, Tagesgeldern etc. jemals wieder mehr verdienen werden, als die Inflation uns bringt. Also ich sehe das tatsächlich nicht. Und sogar meine Eltern, also meine Mutter zumindest, ich habe sie ja schon öfter im Podcast erwähnt, die in Rente ist, sogar meine Mutter hat angefangen, einen ETF-Sparplan auf ihrem Depot zu machen. und fragt mich dann auch immer wieder. sag dann immer, ich mach keine Anlageberatung für die Familie, aber ich kann euch zumindest einfach nur sagen, wo ihr die Sachen findet. Schaut euch das mal an und dann macht einfach mal. Und die sind auch richtig happy mittlerweile. Ärgern sich natürlich auch, dass sie nicht früher angefangen haben, aber besser spät als nie. Grundsätzlich aber was sie gesagt haben. Ich würde mir im Nachgang wünschen, meine Eltern hätten einfach einen Teil des Kindergeldes immer investiert. hätte ich... Mir hat zwar nie an was gefehlt, nicht falsch verstehen, aber es wäre sicherlich trotzdem leichter gewesen. bestimmte Dinge einfach mit 18 zu haben oder man hätte vielleicht noch mal weiter studiert. Also ich sag's mal so, es wäre sicherlich nicht schlecht gewesen. Aber ja, gut, so ist es eben. Hinterher ist man immer schlauer.
Nikolas Kreuz - INVIOS: Wenn man so was sagt, sind wir alle klüger. Also die Folie 2 ist ganz wesentlich. Man hat noch eine Million von 0 bis 18 Jahren über einen Zeitraum bis 67. Wenn man dann diese Ansparphase hatte und dann in die Endsparphase geht, ist der Unterschied eine Million bei 50 Euro monatlich. Sparplan durchlaufen. Das spricht schon für sich für Bände.
Alexandra Weck: Ja. Ja, ja und auch zu dem Thema jetzt nochmal, wo sollten sich Eltern denn jetzt auch nochmal informieren? Also wo findet man am besten die entsprechenden Informationen auch dazu? Also weil da gibt es ja auch viele Quellen wahrscheinlich. Was würden Sie raten?
Nikolas Kreuz - INVIOS: Also das ist ja auch wiederum unser Problem. Wir leiden ja auch daran, dass wir diese Aufschieberitis, diese Prokrastination, weil wir einfach einen Information-Overflow haben. haben viel zu viele Informationen und wir gar nicht mehr starten können, sortieren können, nicht mehr priorisieren können. Das Beste ist eigentlich, und das ist auch Evolution, die Technologie, das heißt JetGPT oder auch über Co-Pilot. Einfach die KI mal im Internet fragen, geht auch mittlerweile über Google. Da sich ein Surrogat raussuchen lassen und dann mit Schlagwörtern sich durchsuchen. Und im Zweifel kann man sich an seriöse Berater wenden. Unser Institut steht für finanzielle Allgemeinbildung, also auch auf unseren Internetseiten kann man sehr, sehr wertvolle Informationen beziehen. haben einen YouTube-Kanal, Podcasts. Also darüber kann man sich sehr gut informieren. Aber das Einstiegstor, wenn man den Schlüssel ins Schloss reinsteckt, ist mittlerweile die KI, die dabei hilft, diesem Dickicht dieser vielen Informationen den ersten sauberen Weg zu finden.
Alexandra Weck: Mhm. Auf jeden Fall, also wir blenden da noch mal ein paar Sachen dann in den Show Notes auch ein. wer sich da jetzt fragt, wo finde ich da noch mehr, wir stellen da noch mal ein paar Informationen auch zusammen, dass man sich da einfach leicht informieren kann. Auch gerade zu dem Thema, was sie gesagt hatten ab 2026, das schauen wir auch noch, dass wir das in die Show Notes packen. Und wenn wir das jetzt dann abschließen erst mal, was ist ihr wichtigster Rat in ein? Satz.
Nikolas Kreuz - INVIOS: Starten nicht warten.
Alexandra Weck: Sehr gut. Also noch kürzer geht es nicht, aber ich glaube, Sie haben es auf den Punkt gebracht. Sie sind ja auch ein Elternteil. Würden Sie nochmal was anders machen bei der Geldanlage Ihrer Kinder? Jetzt heute mit dem ganzen Wissen, was Sie noch zusätzlich haben.
Nikolas Kreuz - INVIOS: Vielen Dank für Aufmerksamkeit. Ich hätte gern noch ein weiteres Kind.
Alexandra Weck: Das hat jetzt nichts mit investieren zu tun, aber ist auch eine sehr charmante Antwort.
Nikolas Kreuz - INVIOS: Altersvorsorge, das auch eine Art der Altersvorsorge. Nein, Frühbeginn, das habe ich Gott sei Dank doch bei meinen Kindern auch gemacht. Die freuen sich jetzt darüber viel mehr. Ich habe ich habe soweit dann auch schon Ruhe von da. Nein, ist alles optimal gelaufen. Ich bin einfach diesem Ratschlag meiner damaligen Universitätsprofessoren gefolgt und ich bin froh, dass ich im Rat gefolgt bin und.
Alexandra Weck: Mhm.
Nikolas Kreuz - INVIOS: Dieses Wissen geben wir halt gerne weiter. Das ist unser Auftrag, die Finanzbildung zu fördern.
Alexandra Weck: Genau, und wie gesagt... Ich hätte mir einfach gewünscht, meine Eltern hätten es auch genauso gemacht. Aber trotzdem ist es auch aus mir noch was geworden. es hat mir auch an nichts gefehlt. Aber es ist natürlich einfacher. meine, weil am Ende, ich musste mir jetzt alles komplett selber erarbeiten. Ich muss alles selber in meine Rente einzahlen. Ich weiß nicht, ob ich jemals was bekomme vom deutschen Staat, obwohl ich 17 Jahre eingezahlt habe. Sagen wir es mal so, hätten mir meine Eltern ein Millionendepot übergeben. Vielleicht hätte ich einen Teil davon verprasst. Man weiß es ja nie, mit 18 ist man ja nicht so rational unterwegs. Aber man kann das ja auch anders regeln in dem Sinne, dass man Stiftungen, Treuhandfonds etc. andere Sachen damit macht, sodass die Kinder dann das auch fürs Alter wiederum anlegen. Also ich hätte mir gewünscht, dass meine Eltern zum Beispiel Oder dass ich das dann hätte anlegen können schon für meine Altersvorsorge, weil ich muss einfach jetzt quasi alles selber erwirtschaften für später. Insofern, ja, das wäre nochmal mein Tipp. Also auf jeden Fall früh starten, nicht warten. Am besten schon zur Geburt. Sie haben es ja gesagt, Geburtsurkunde, damit kann man schon das Depot eröffnen. Das heißt, konkrete Handlungsempfehlungen. Hier an der Stelle haben wir mehrere. Früh starten, alle, die schon Kinder haben und noch nicht gestartet haben, es ist nie zu spät. Alle, die, die schon ein Sparbuch haben, platt machen und dann überführen in ein Depot. Da gibt es eben viele Möglichkeiten. können da ein paar Sachen in die Show Notes schreiben. Den Podcast auf jeden Fall abonnieren und teilen. An alle Eltern oder die, die noch Eltern werden. Man hat ja dann auch neun Monate Zeit, sich schon mal darauf vorzubereiten. Also insofern würde ich auch vielleicht sagen, lieber in dem Moment anfangen, sich vorzubereiten, bevor die schlaflosen Nächte auf einen einprasseln. Und ... Ich glaube, das sind so...
Nikolas Kreuz - INVIOS: Die Frühstartrente ist vom 1. Januar 2026, also auch die Förderung, die staatlichen Förderung letzten Endes abzugreifen, zu aktivieren, die einem zusteht für die Förderzeit von zwölf Jahren.
Alexandra Weck: Genau. Genau. ich würde sagen, an der Stelle haben wir super viele Infos und Input wieder. bereitgestellt und wenn es hier zu Fragen gibt, dann gerne auf sie zugehen, über auch die Webseite nochmal schauen, sie kontaktieren oder auch gerne auch auf LinkedIn. Wer aber sonst noch Fragen hat, kann auch gerne eine E-Mail schreiben an uns über podcastatinterviews.de. Also auch da gerne Zuschriften besprechen wir dann auch gerne nochmal in einer weiteren Folge, wenn es da jetzt viel Resonanz gibt. Also da sind wir natürlich auch gerne per E-Mail da. Und damit würde ich sagen, Herr Kreuz, vielen Dank für den Input auch heute wieder. Ich glaube, das war nochmal wichtig, über das ganze Thema staatliche Förderung auch zu sprechen und nicht immer auf den Staat zu schimpfen, sondern auch mal über die Dinge, wenn sie denn da sind, dass man sie auch nutzt, aber einfach sichtbar zu machen. In diesem Sinne. Vielen Dank im Namen aller Eltern und Großeltern und im Namen aller Kinder die nächsten Jahrzehnte. bis zur nächsten Episode im Börsenbrain. Viele Grüße von Berlin nach Hamburg.
Nikolas Kreuz - INVIOS: Ich habe zu danken.
Alexandra Weck: Sehr schön. Dann können Sie stoppen.
Nikolas Kreuz - INVIOS: Stopp und dann noch eine Frage. Sie jetzt ein Podcast. Stoppen wir erstmal.
Alexandra Weck: Ich dir E-Mail an-
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